Unser Leben in Costa Rica       Seite 1

 

So meine Fangemeinde , jetzt geht es los . Die ersten Fotos sind abgespeichert und es wird Zeit das ganze mit ein wenig Text anzureichern .Vorgeschichte: Ich bin seit vielen Jahren Costa Rica Fan . Vor 8 Jahren habe ich meine heutige Frau in C.R. kennengelernt . Einige Monate später ist Sie mit Ihren 2 Kindern zu mir nach Deutschland gezogen . 2 Jahre danach haben wir geheiratet und Ende 2008 sind wir , nachdem die Kinder der deutschen Sprache mächtig waren ,  nach C.R. ausgewandert . Am 28.12.2008 bestiegen wir in Düsseldorf , nach einer mittelprächtigen Abschiedszeremonie  den Flieger in unsere neue Heimat . Vorher mußten wir aber noch beim Einschecken unsere 250 kg Übergepäck deklarieren , was die Fluggesellschaft sich mit günstigen 500 US Dollar bezahlen ließ . Das war immer noch billiger als das Ganze per Fracht zu verschicken . Der Flug bis Dallas verlief glatt , wir waren sogar eine Stunde früher dort als geplant .Das verlängerte aber leider unsere dortige Aufenthaltsdauer auf 7 Stunden.Diese Zeit nutzte der amerikanische Zoll um unsere 11 aufgegebenen Gepäckstücke aufzubrechen und zu kontrollieren . Aus amerikanischer Sicht ohne Erfolg . Aus unserer Sicht 11 nicht mehr abschließbare Trolleys . Dafür wurden wir dann in San Jose C.R.belohnt , das wir nach nochmaliger ca. 3 stündiger Flugzeit erreichten . Wir konnten den Zoll ohne Kontrolle passieren . Nach fast 20 Stunden im Flieger und auf Flughäfen waren wir froh Costa rikanischen Boden zu betreten. Unser Abholkommando , bestehend aus drei jungen Taxifahrern , wartete schon sehnsüchtig auf uns . Es war bereits 23.30 Uhr als Sie uns freudig in Empfang nahmen . Zum Glück waren Sie mit einem Mini LKW sowie einem großen Toyota da , sodaß für unser Gepäck ausreichend Platz war . Nach knapp 4 stündiger Fahrt erreichten wir dann endlich unsere neue Heimat . Trotz der frühen Morgenstunde wurden wir von fast der ganzen Familie aufs Herzlichste begrüßt . Dazu muß ich bemerken das ein Teil der Familie von der Landwirtschaft lebt und mit den Hühnern aufsteht also keine außergewöhnliche Uhrzeit für die Leute . Nachdem die Begrüßunszeremonie beendet war und wir in unser kleinen, vor 5 Jahren erbauten , Wohncontainer einziehen wollten , mussten wir zu unserer Bestürzung feststellen , das er in einem nicht bewohnbaren Zustand war .Die uns versprochenen Renouvierungsarbeiten hatten noch nicht einmal begonnen  . Zum Glück war im Haus einer der Schwestern meiner Frau noch Platz für uns . So konnten wir nach der langen Reise unsere erste Siesta einlegen . Es sollte nicht nur bei dieser Siesta bleiben , denn die nächsten 4 Wochen wurde es zu unserem vorübergehenden Wohnsitz . Die Renouvierungsarbeiten gingen nur mühsam voran aber da wir ein Dach über dem Kopf hatten waren wir fürs Erste zufrieden .